

Welche Angebote gibt es und was passt am besten zu meinem Kind oder Teenager?
Ich biete verschiedene Formate an, die je nach Alter, Interessen & persönlichen Bedürfnissen das passende Training bieten – egal ob für Kinder oder Jugendliche.
✔ Basiskurs (für Kinder von 7 bis 12 Jahren) – Der ideale Einstieg ins Resilienz- & Achtsamkeitstraining. In mehreren Einheiten lernen Kinder spielerisch und praxisnah Strategien für mehr innere Stärke & Selbstvertrauen.
✔ Workshops (für Kinder & Jugendliche, teils mit Eltern, in St. Arbogast) – In meinen Workshops lernen Kinder & Jugendliche alltagsnahe Strategien für Resilienz & Achtsamkeit. Aktuell finden zwei Workshops für Kinder bis ca. 12 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern in St. Arbogast statt.
✔ Sommercamp (für Kinder von 7 bis 12 Jahren) – Eine erlebnisreiche Woche voller Herausforderungen & gemeinsamer Erlebnisse. Mit kreativen & sportlichen Methoden lernen Kinder, ihre Stärken zu erkennen und mit schwierigen Situationen entspannter umzugehen.
✔ Einzeltraining (für Kinder & Jugendliche) – Für alle, die individuell an ihrer mentalen Stärke, Resilienz & emotionalen Kompetenz arbeiten möchten. Gerade für Jugendliche kann das Einzeltraining eine wertvolle Unterstützung im Schul- oder Familienalltag sein.
Welches Format passt?
Falls du als Elternteil unsicher bist oder du als Teenager überlegst, ob das Training zu dir passt – melde dich gerne, wir finden gemeinsam die beste Lösung!
Ist das Einzeltraining eine Form der Beratung oder Therapie?
Nein, mein Training ist präventiv ausgerichtet und dient der Stärkung von Resilienz und Achtsamkeit bei Kindern und Jugendlichen.
Es ersetzt keine psychologische Beratung oder Therapie.
Mein Fokus liegt darauf, Kindern spielerisch und alltagsnah Strategien zu vermitteln, um ihre Emotionen besser zu verstehen und ihr Selbstvertrauen zu stärken.
Bei spezifischen Anliegen oder therapeutischem Bedarf empfehle ich, eine Fachkraft aus dem psychosozialen Bereich zu konsultieren.


Welche Vorteile hat Achtsamkeit für Jugendliche?
Achtsamkeit hilft Jugendlichen, Stress, Leistungsdruck und starke Emotionen gelassener zu bewältigen. Sie lernen, ihre Gedanken bewusst wahrzunehmen, statt sich von ihnen mitreißen zu lassen – sei es vor einer Prüfung, in einem Streit mit Freunden oder nach einem anstrengenden Tag.
Im Einzeltraining entdecken sie alltagsnahe Strategien, die sie direkt anwenden können: eine Atemübung, um Prüfungsangst zu lösen, eine kurze Pause, bevor sie im Streit impulsiv reagieren, oder eine Körperwahrnehmung, um nach einem langen Schultag runterzukommen.
So wird Achtsamkeit zu einer wertvollen Ressource – für mehr innere Ruhe, Selbstbewusstsein und Leichtigkeit im Alltag.
Was ist Achtsamkeit?
„Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen, ohne uns ablenken zu lassen.“
Dalai Lama
Achtsamkeit bedeutet, mit offenen Sinnen im Moment zu sein:
das weiche Moos unter den Fingern fühlen, den süßen Geschmack eines Apfels genießen oder beobachten, wie eine Raupe über ein Blatt kriecht.
Es geht darum, das Besondere im Alltäglichen zu entdecken.
Achtsamkeit heißt, Gefühle bewusst wahrzunehmen – ohne sie zu bewerten oder sofort darauf zu reagieren. Sie ist wie eine Schatzkiste voller ungezwungener Möglichkeiten.
Kinder und Jugendliche lernen Achtsamkeit, indem sie ihre Aufmerksamkeit sanft zurück in den Moment lenken – immer wieder.
Achtsamkeit kann helfen, mit Stress und Druck umzugehen, eigene Gedanken besser zu verstehen und bewusster zu reagieren, statt sich von Gefühlen überwältigen zu lassen.
Mit Imaginationsübungen und Körperwahrnehmungstechniken können Kinder und Jugendliche diesen Samen der Achtsamkeit pflegen – und wachsen lassen.


Warum ist Achtsamkeit bereits schon für Kinder sinnvoll?
„Die Erde wäre ein anderer Ort, würden wir für die Pflege unseres Geistes auch nur die gleiche kurze Zeit wie für´s Zähneputzen aufwenden."
Richard Davidson
Professor für Psychologie und Psychiatrie
Während des Heranwachsens gibt es mehrere sensible Phasen, in denen Kinder sehr aufnahmefähig für Neues sind.
Eine dieser Phasen startet ungefähr zu Beginn der Schulzeit, eine andere während der Pubertät.
In diesen Zeitspannen erfährt das Hirn viel Reorganisation und reagiert sehr flexibel auf neue Erfahrungen und Reize.
Man nennt dies Neuroplastizität.
Auch wenn man mittlerweile weiß, dass unser Hirn ein ganzes Leben lang neue Verbindungen bilden und Lernprozesse meistern kann, sind jene Phasen in jungen Jahren sehr prägend, um Veränderung anzuregen.
Deshalb ist es auf jeden Fall sinnvoll, diese Zeitspanne zu nutzen, um dein Kind mit der Erfahrung der Achtsamkeit bestens in seinem Wachstum und seiner Entwicklung zu unterstützen.
Vgl. De Burin, A (2019): Das Magazin für Achtsamkeit/Moment by Moment,
Was können Atemübungen bewirken?
„Gefühle kommen und gehen wie Wolken am Himmel.
Das achtsame Atmen ist mein Anker im Hier und Jetzt.“
THICH NHAT HANH
Gezielte Atemübungen regulieren die Herzfrequenz und das Nervensystem.
Die Atmung ist die Verbindung zwischen Körper und Geist. Deine Gedanken können den Atem lenken, aber genauso beeinflusst der Atemfluss das Gehirn.
Manche Gefühle (Wut, Freude, Ärger, Liebe) führen zu flacher, stockender oder schneller Atmung. Nehmen wir dies wahr, können wir uns anhand bewusster Atmung beruhigen und wieder klarer denken.
Bedachtes Atmen und auch tiefes Seufzen können also dem Stressabbau und der Entspannung dienen.
